„Es war einmal vor langer langer Zeit“ Diesen Satzanfang kennen wohl die meisten von uns, denn so beginnen die meisten Märchen. Und unser Lager, dass vor langer langer Zeit stattfand, stand unter dem Motto „Märchenwald“. So machten wir uns auf den Weg in ein unbekanntes Land (Haselünne), um märchenhafte Träume wahr werden zu lassen.
Am Mittwoch machten wir uns von der Leitendenrunde auf den Weg in ein neues Abenteuer. Doch leider musste dies etwas warten, da zuerst der Aufbau unserer Unterkünfte und das Einkaufen unserer Verpflegung auf dem Plan stand. Dennoch konnten wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Am Donnerstag dann wurde es Zeit für die Kinder sich auf den Weg zu machen und in ferne Lande aufzubrechen. Doch bevor wir Mittagessen konnten, mussten die restlichen Zelte aufgebaut werden. Danach wurden der Lagerplatz und die Lagerregeln mithilfe des Chaosspiel erkundet und erlernt. Der Nachmittag wurde gefüllt mit dem Schmugglerspiel, bei dem die Rover gegen zwei Kindergruppen antraten. Das Ziel der Kinder bestand dabei darin, so viele Edelsteine wie möglich zum Käufer zu bringen, während unsere Rover versuchten dies zu verhindern. Der Tag wurde gemütlich am Lagerfeuer beendet.
Der Freitag begann mit einer Märchenolympiade. Dabei mussten die Kinder in Gruppen verschiedene Stationen ablaufen und Aufgaben absolvieren, die an verschiedene Märchen angelehnt wurden. Bei den drei kleinen Schweinchen mussten die Kinder aus verschiedensten Materialien ein Haus bauen, das sich dem Pusten widersetzen muss. Bei Rapunzel mussten die Kinder innerhalb von 2 Minuten so viele Wollfäden wie möglich aneinanderknüpfen, um so den längsten Zopf zu bekommen. Beim Hasen und Igel wurde ein schnelles Sackhüpfenrennen veranstaltet. Und bei Frau Holle drehte sich alles um die Federn, die mithilfe eines Strohhalms einen Tisch entlang gepustet werden musste. Zum Schluss gab es noch den Froschkönig. Bei dieser Station mussten die Kinder eine Goldkugel von einem zum anderen Ort transportieren. Am Nachmittag wurden dann die Versprechen vorbereitet. Dafür hat sich jede Stufe einzeln mit dem Ablauf des Versprechens beschäftigt. Zudem hat sich jede Stufe einer Aufgabe gewidmet, die sie gemeinsam meisterten. Am Abend fand dann die Versprechensfeier statt, die mit Stockbrot am Lagerfeuer abgeschlossen wurde.
Am Samstag gab es dann verschiedene Workshops, um den Maskenball am Abend vorzubereiten. In diesen Workshops wurden zum einen die Masken gestaltet, Schmuck hergestellt und die Deko gebastelt. Aber auch eine Musikplaylist wurde erstellt und das Essen wurde geplant und eingekauft. Am Nachmittag dann stand die große Peach Rettung an. Denn wiedereinmal hat Bausa Peach entführt und die Kinder mussten Bausa in einem Duell besiegen, um Peach zu befreien. Dieser Sieg wurde schließlich am Abend auf dem Maskenball gefeiert. Neben ein paar Spielen gab es ein Fingerfoodbuffet und später dann nochmal Stockbrot mit dem die Kinder sich stärken konnten.
Am Sonntag war das große Märchenabenteuer aber leider zu Ende und die Zelte mussten wieder abgebaut werden. Für uns alle hieß es Abschied nehmen und in bekannte Lande zurückreisen. Doch wie heißt es so schön: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann zelten sie noch heute! Oder so ähnlich
Und bis dahin
Gut Pfad!
