Am Freitag Nachmittag trafen wir Stück für Stück im Hauslager ein. Kaum waren die Taschen abgestellt und die Zimmer bezogen, lag schon dieses typische Lagerfeeling in der Luft, das Gefühl, dass uns eine tolle gemeinsame Zeit erwartet. Deswegen begann das Lager auch mit einer Runde Werwölfe im mystischen Ambiente. Denn was wäre ein Lager ohne das typische Pfadfinderspiel, das alle – groß und klein – begeistert. So ging dann auch der Abend zu Ende.
Der Samstagmorgen startete spielerisch: Beim Pizza Flitzer Spiel jagten wir über das Gelände und sammelten durch Ticken farbige Punkte. Diese Punkte konnten dann als Pizzen eingelöst werden. Doch da das Wetter nicht mitgespielt hat, mussten wir das Spiel vorzeitig abbrechen, damit nasse Socken gewechselt und Kinder aufgewärmt werden konnten. Doch das hat die Laune nicht getrübt, sodass es nach dem Mittagessen mit Workshops weitergehen konnte. Drei Workshops wurden an dem Nachmittag angeboten. In drei Gruppen aufgeteilt durften die Kinder diese dann abgehen. Bei einem Workshop mussten die Kinder ihre Köpfe anstrengen und gemeinsam als Gruppe ein Quiz zum Thema Pfadfinder lösen. Dabei gab es mehrerer Kategorien mit Fragen von 100 bis 500 Punkte, je mehr Punkte desto schwerer. So mussten Fragen zum Thema Natur, Pfadfinder oder auch Filme beantwortet werden. In einem anderen Workshop haben die Kinder aus Papprollen Regenmacher gebastelt. Mit Nägeln und Erbsen wurden die Geräusche vom Regen imitiert. Der dritte Workshop hat gemeinsam mit den Kindern Papierflieger gebastelt.
Der Samstag Abend wurde schließlich offen gestaltet. Neben einem eigenständigen Abendessen haben die Leiter*innen unterschiedliche Stationen angeboten. So konnten die Kinder aus Perlen Schmuck herstellen, oder gemeinsam mit anderen Karten und Gesellschaftsspiele spielen. Und kurz vorm Schlafen wurde dann eine Meditation angeboten, bei der die Kinder zur Ruhe kommen konnten, umso den Tag entspannt ausklingen lassen zu können.
Der Sonntag kam wie immer etwas zu schnell. Nach einem gemeinsamen Frühstück hieß es aufräumen, putzen und das Lager wieder so verlassen, wie wir es vorgefunden hatten. Pfadfindergerecht und mit Verantwortung füreinander und unsere Umgebung. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause, erschöpft, aber erfüllt mit vielen Momenten im Herzen, die uns noch lange begleiten werden.
Bis zum nächsten Abenteuer – Gut Pfad!!
